Lahmheit, Verletzungen und Festliegen beim Rind

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    Preis: 79,00 € 79,00 € 79.0 EUR

    79,00 €

    Schmerzen und Behandlungsbedarf erkennen, Transportfähigkeit feststellen //  Für Tierärzte in der Praxis und im Veterinäramt, Klauenpfleger, landwirtschaftliche Berater und Interessierte

    Referenten: Prof. Dr. Kerstin Müller,
    Dr. Paul Morthorst

    Online-Seminar

    Verfügbarkeit: 1 Jahr ab Buchungsdatum
    Dauer: etwa 2 Stunden

    Teilnahmebescheinigung mit 2 Fortbildungsstunden zum Herunterladen 

    Die Landestierärztekammern erkennen in der Regel die
    Fortbildungsstunden von Akademie.vet zur Erfüllung der
    Fortbildungspflicht an. Die Fortbildungsstunden werden
    durch eine erfolgreich abgeschlossene Lernerfolgskontrolle
    (Multiple-Choice-Test) nachgewiesen. Die Anzahl der
    Fortbildungsstunden ist auf der Teilnahmebescheinigung aufgeführt.


    Diese Kombination existiert nicht.

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        Odoo – Beispiel 3 für drei Spalten

        Prof. Dr. Kerstin Müller

        Odoo – Beispiel 1 für drei Spalten

        Dr. Paul Morthorst

        Schmerzen und Behandlungsbedarf erkennen, Transportfähigkeit feststellen

        Durchschnittlich lahmen ein Viertel bis ein Drittel der Milchkühe in deutschen Milchviehbetrieben. Dieses Ergebnis der „Prävalenzstudie Rindergesundheit“ (PraeRi) signalisiert dringenden Handlungsbedarf. Zudem sind Lahmheiten eine der häufigsten Abgangsursachen bei Milchkühen und der häufigste Grund für Beanstandungen bei der Lebenduntersuchung von Schlachtrindern.

        Lahmheit ist ein Symptom, das auf eine Schädigung des Bewegungsapparates hinweist. Meist sind schmerzhafte Prozesse an den Klauen, der Zehenhaut, den Gelenken und/oder der Muskulatur die Ursache der Lahmheit. Nur ein konsequentes Klauengesundheitsmanagement kann dazu beitragen, das Auftreten lahmer Milchkühe in deutschen Milchviehbetrieben zu reduzieren. Nur wenn sich die Beteiligten (Tierhalterinnen und Tierhalter, praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte, Amtstierärztinnen und Amtstierärzte, Klauenpflegerinnen und Klauenpfleger, Beraterinnen und Berater) in der Erkennung und Beurteilung von Bewegungseinschränkungen bei Kühen (lahmheitsfrei, mäßig lahm, hochgradig lahm) einig sind und ein einheitliches Verständnis über die einer Lahmheit zugrunde liegenden Schäden und Begrifflichkeiten besteht, können Schmerzen, Leiden und Schäden bei den Tieren rechtzeitig erkannt und vermieden werden. Häufige Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Rindern, insbesondere der Klauen, der Zehenhaut und der Gelenke, sollten von allen Beteiligten zuverlässig erkannt und einheitlich beurteilt werden. Kühe leiden im Stillen, daher ist es für alle Beteiligten wichtig, Schmerzen bei den Tieren sicher zu erkennen und einordnen zu können.

        Die Transportfähigkeit kranker oder verletzter Tiere und die Einstufung in die Kategorien "normale Schlachtung", "Notschlachtung" oder "schmerzfreie Tötung im Bestand" werden ebenfalls thematisiert und anhand von Praxisbeispielen ausführlich diskutiert.

        Das Online-Seminar wird durch zahlreiche Praxisbeispiele in Form von Videosequenzen und Fotos unterstützt. Die aktive Beteiligung der Teilnehmenden durch Chatdiskussionen und Abstimmungen ist ausdrücklich erwünscht.

        Diskutieren Sie mit!


        Expertise der Vortragenden

        Dr. Kerstin Müller ist Professorin für Innere und Chirurgische Wiederkäuerkrankheiten am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin. Sie betätigt sich vor allem in den Bereichen Lahmheit und Stoffwechselerkrankungen bei Milchkühen, Atemwegserkrankungen bei Jungtieren und Bewertung von Tiergerechtheit in Milchkuhhaltungen.

        Dr. Paul Morthorst ist Leiter des Veterinäramtes der Stadt Oldenburg. Neben der Kontrolle von Rinder haltenden Betrieben liegt ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der Beurteilung der Transportfähigkeit von Rindern, die beim Auftrieb am Schlachthof u.a. wegen Lahmheitssymptomatiken auffällig / reglementiert wurden. Außerdem engagiert er sich als Mitglied im Veterinärausschuss des niedersächsischen Landkreis- und Städtetages und in der Arbeitsgemeinschaft „Tierschutz bei der Schlachtung“ mit Schwerpunkt „Rind“ des Landes Niedersachsen. In diesem Zusammenhang hat er gemeinsam mit zwei weiteren Kolleg:innen im Jahr 2022 das Niedersächsische Schulungskonzept für amtliche Tierärzte in der Schlachttieruntersuchung (Fokus Tierschutz) erstellt.


        Der Kurs ist geeignet für

        + alle im Ressort Tierschutz der Veterinärämter tätigen Tierärztinnen und Tierärzte

        + praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte

        + Landwirtinnen und Landwirte

        + Klauenpfleger und Klauenpflegerinnen


        W544

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